• Dein Name werde geheiligt (7/7): Jesus, Name über alle Namen

    Jesus, Name über alle Namen

    film1So nahe wie seitdem war uns Gott noch nie! Von Kai Mester

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Freitag, 28 April 2017 – 08:16 Uhr

Oakland am 20. Oktober 1906: Wenn Ellen White betete …

Wenn Ellen White betete …
Adobe Stock - Thaut Images
 
… dann hörte sich das zum Beispiel so an. Von Ellen White
 

Unser himmlischer Vater, wir kommen heute Abend zu dir. Du bist unsere einzige Zuflucht, unser einziger Helfer, der Einzige, der uns vor uns selbst retten kann. Mein himmlischer Vater, du hast gehört, was ich heute Nachmittag den Leuten hier versucht habe zu sagen. Bitte, HERR, bewege du nun die Herzen!

Du allein kannst die Eisenketten sprengen, die die Herzen gefangen halten. Du allein kannst blinden Augen zeigen, was Sünde ist. Du allein kannst uns ein Licht aufgehen lassen, damit wir verstehen, welchen Charakter jeder Mensch schon in dieser Welt braucht, um auf die Aufnahme in die Himmelsfamilie vorbereitet zu sein, und was für eine Ausstrahlung so jemand haben wird. Mein Vater, mein Vater! Die Blindheit, diese schreckliche Blindheit, mit der die Leute geschlagen sind! Sie erkennen nicht, welche Wesensart du dort aufnehmen kannst und welche du leider abweisen musst! Bitte, HERR, wirke an Herzen und Sinnen! Ach, mach doch allen bewusst, wie schrecklich Sünde ist! Lass sie die Sünde mit deinen Augen sehen!

Mein Vater, mein Vater! Du hast die Welt so sehr geliebt. In einen schändlichen Tod hast du deinen eingeborenen Sohn gehen lassen, nur damit die Welt durch ihn ewig leben darf! Den Menschen hier unten gibst du die Chance zu lernen, wie man richtig handelt. So können sie sich auf den Anschluss an die sündlose Familie dort oben vorbereiten, um einmal für immer in deinem Reich zu wohnen. Aber wir lassen Gelegenheiten und Vorrechte verstreichen. Die Herzen werden immer härter und abgestumpfter. Bitte hilf doch, dass wirklich jeder Mensch die Chance hat, sich der Gottesfamilie anzuschließen! Tu es für Jesus Christus. Er hat die Schläge schon erduldet und die Qualen der Kreuzigung erlitten. Ach bitte, mein Retter, bitte zerbrich die harte Schale um die Herzen! Bitte mach die Herzen weich und sanft!

Mein himmlischer Vater, bitte lass auf die Leute hier Licht scheinen, damit sie deinem Ruf folgen können! Wenn sie nicht bereuen, wirst du sie fragen müssen: »Wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an?« Ohne das Hochzeitskleid, das aus der Gerechtigkeit des Messias besteht, geht nichts. O HERR, bitte hab Mitleid mit den geschätzten Zuhörern! Bitte, HERR, lass nicht zu, dass ihre Herzen noch härter werden. Dieses schreckliche Sich-Hervortun muss unbedingt aufhören. Bitte hilf, dass sie ihr Ich kreuzigen und es sterben lassen. Dann kann unter uns eine Neubekehrung stattfinden. Nur dann werden Menschen angeregt, sich vor dir zu demütigen und sich neu zu bekehren.

Mein Vater, mein Vater, wirke bitte mit deinem Geist an den Gemütern der Zuhörer – Jesus zuliebe. Lass sie dem König den Weg ebnen, damit du kommen kannst, um im Herzen des Menschen zu wirken! Hilf ihnen alle Stolpersteine aus dem Weg zu räumen und nicht selbst im Weg zu stehen! Sie stehen dir mitten im Weg! Ja, mach ihre Herzen so empfindsam, dass sie bereuen, bereuen, bereuen und sich bekehren, bevor es für immer zu spät ist!
Ja, Gott, bald wird das Wort ergehen: »Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, der verunreinige sich weiter, und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich weiter.« Entsetzliche Worte für jeden, der nicht bereit ist!

Würdest du, HERR, bitte diese Kälte, dieses Eis, diese Herzenskälte aufbrechen?! Lass ihnen einfach keine Ruhe, weder Tag noch Nacht, bis sie erkennen, dass ihr Charakter eine Umwandlung braucht; bis sie sehen, dass der Weg dem König gebahnt werden muss!

Mein himmlischer Vater, wir kommen zu dir als kleine Kinder. Du hast uns Kindlein genannt. Bitte lass uns zu kleinen Kindern werden. O HERR, als deine Jünger den ersten Platz für sich wollten, hast du zu ihnen gesagt: »die Ersten werden die Allerletzten sein.« Hilf uns, uns vor Gott zu demütigen! Hilf unseren harten Herzen zu bereuen.

Mein Vater, mein Vater! Ich berufe mich auf das, was unser Erlöser, dein Sohn, geleistet hat. Er hat die schrecklichen Kreuzesqualen erlitten, um die Menschen zu erlösen. Ich flehe dich an: Brich den brachliegenden Herzensboden auf, lass die Wahrheitssamen im Herzen wurzeln und aufgehen und beste Frucht bringen, damit man von Gott wieder begeistert ist. Wir können den Gedanken nicht ertragen, dass aus dieser großen Anzahl an Zuhörern viele schließlich sagen müssen: »Die Ernte ist vorbei, der Sommer ist vergangen«, die letzten Heilsangebote sind ausgesprochen, aber meine Seele ist doch nicht gerettet! Was für eine schreckliche Erkenntnis wäre das! Brich, bitte, brich die Herzen der Gemeinde auf, damit jeder von uns dich von ganzem Herzen sucht, wenn wir von hier weggehen. Beeindrucke uns mit dem Geist Gottes und lass uns diesen Eindruck mitnehmen! Hilf, ach hilf uns umzukehren, damit das Himmelslicht unseren Geist und unser Herz erleuchtet und wir etwas über Jesus zu sagen haben, was wieder andere begeistert und seinen Namen auf dieser Erde zum Leuchten bringt.

O himmlischer Vater, bitte beglücke uns mit dem Engel des HERRN, mit seiner Gegenwart. Vor ihm stand einst der Hohe Priester Josua, als der Feind ihn wegen seiner schmutzigen Kleider einen Sünder nannte. Lass uns jetzt in die Gegenwart dieses Engels treten. Du hast dich an Satan gewandt und gesagt: »Der HERR schelte dich, du Satan; ja der HERR, der Jerusalem erwählt hat! Ist dieser nicht ein Brandscheit, das aus dem Feuer gerissen ist?« Zu den Klägern sagte der Engel: »Nehmt die unreinen Kleider von ihm weg.« Und zu Josua sprach er: »Siehe, ich habe deine Sünde von dir genommen und lasse dir Festkleider anziehen.« Dann fügte er hinzu: »Man setze einen reinen Kopfbund auf sein Haupt!« So setzten sie den reinen Kopfbund auf sein Haupt und bekleideten ihn mit Gewändern, während der Engel des HERRN dabeistand.

Satan versucht jeden, den er irgendwie beeinflussen kann, so stark wie möglich zu entmutigen. HERR, bitte taufe die Zuhörer mit dem Heiligen Geist! Vertreibe bitte, Jesus zuliebe, den Nebel und die Wolken, die Satan wie eine Wand dazwischengeschoben hat. Er ist hier; seine Anhänger sind hier; es sind Menschen hier, die auf seine Worte hören. Bitte, HERR, brich den Bann! Bitte löse eine so vollkommene Hingabe zu Gott aus, dass Jesus sagen kann: »Ich werde dir Festkleider anziehen!«

Ja, Gott, wir wollen fleckenlose Kleider; wir wollen makellose Gewänder; wir wollen auf das große, großartige, heilige Werk vorbereitet sein. Es muss einfach getan werden. Bitte wirke gewaltig, lass das »Heil Gottes« greifbar werden. Dein ganzer Himmel ist voller Segen, und du wartest nur darauf, ihn auf die auszuschütten, die bereit sind, ihn zu empfangen und einzusetzen. Ja, der ganze Himmel ist voll von deiner Schönheit und deiner Gnade, die wir überreich empfangen dürfen. Wir brauchen nur zu dir zu kommen, bereuen und uns bekehren.

Mein Herr und mein Gott, bitte führe die Reformation zum Abschluss, die dieser Ort braucht, und die Reformation, die an den verschiedenen Versammlungsstätten dieser Gemeinschaft gebraucht wird. Lass das »Heil Gottes« offenbar werden. Mein Retter, mein Retter, du lädst ein; du wartest darauf, dass wir kommen, damit du sagen kannst: »Deine Sünden sind dir vergeben; gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!« Es ist unser Wunsch, dass die heilende »Kraft Gottes« Leib und Seele erfasst. Mein Vater, mein Vater, ich bitte dich: Komm Jesus zuliebe in unsere Mitte und brich den schrecklichen Bann der Finsternis, mach Seelen frei, damit alle Begeisterung deinem gesegneten Name gilt. Amen!

Quelle: Sermons and Talks 1, 378-383


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