• Zeitgeschehen: Die Gemeinde in Zeiten des Umbruchs

    Die Gemeinde in Zeiten des Umbruchs

    film1Wie wir gestärkt aus der Krise gehen … Von Eugen Hartwich

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Montag, 31 Mai 2021 – 07:13 Uhr

UN-Generalsekretär Antonio Guterres redet vom Krieg mit dem Virus: »Covid-19 muss ein Wendepunkt sein!«

»Covid-19 muss ein Wendepunkt sein!«

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Mehr Impfungen und mehr Kontrolle? Von Kai Mester

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Einige von uns haben noch den Zweiten Weltkrieg erlebt, viele von uns sind im Kalten Krieg aufgewachsen. Dann kam der Krieg gegen den Terror und nun »befinden wir uns im Krieg mit einem Virus«, wie Antonio Guterres ihn nennt. Er ist global und mit komplexen Freiheitsbeschränkungen verbunden, die das Kauf-Verkaufs-Verhalten beeinflussen. Ein Szenario, das Prophetiekundige automatisch an die apokalyptischen Entwicklungen denken lässt, die der Apostel Johannes im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, beschreibt, und dort im 13. Kapitel, Vers 16 und 17.

Wer sind die Strippenzieher?

Die alternativen Medien überbieten sich in Vermutungen über die Hintergründe, die zu der weltweiten Krise geführt haben. Denn jeder sieht, dass die Mächtigen dieser Welt die Krise für ihre eigenen Interessen nutzen – ob in Politik, Religion, Wissenschaft oder Wirtschaft. Die egoistische Natur des Menschen führt zwangsläufig in diese Richtung. Ob die Akteure tatsächlich so vernetzt und einmütig handeln, wie manche meinen, sei dahingestellt. Ob sie dagegen so selbstlos handeln, wie es die klassischen Medien hoffen, ist ebenfalls fraglich. Die meisten werden einfach versuchen, für sich so viel Nutzen herauszuholen wie möglich. Auch das liegt in der Natur der Sünde. Der eigentliche Strippenzieher, »die alte Schlange« (Offenbarung 12,9), wird selbst von vielen Akteuren weiterhin für ein Märchen gehalten.

»Der Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.« (1. Samuel 16,7) Da wir nicht ins Herz sehen können, steht es uns nicht zu, die Motive der Mächtigen zu beurteilen. Manche Politiker, Kleriker, Wissenschaftler und Geschäftsleute mögen aufrichtiger und selbstloser handeln, als wir es ahnen, andere berechnender und heimtückischer. Wir sind eingeladen, für sie zu beten, statt sie zu verurteilen (1. Timotheus 2,2). Vielleicht ist Laodizea sogar egoistischer als sie? Auch für die Bekehrung aller Laodizeaner dürfen wir beten, denn sie sind balkenblind.

Geburtsstunde für ein neues System?

Klar ist, dass die Welt nach Covid nicht mehr dieselbe sein wird. War der Zweite Weltkrieg die Geburtsstunde der Vereinten Nationen, so mag Covid nun auch wieder eine Geburtsstunde sein – Geburtsstunde für mehr globale Kontrolle und Steuerung. Stichwort: Bild des Tieres, oder eine Vorstufe?

»Wir brauchen die Logik und Eile einer Kriegswirtschaft, um unsere Waffen leistungsfähiger zu machen … Die Welt braucht politische Entschlossenheit auf höchster Ebene, um das existierende System zu transformieren … Die WHO muss im Zentrum der globalen Pandemievorsorge stehen. Sie … muss voll ermächtigt werden, die von ihr erwartete Aufgabe zu erfüllen«, so der UN-Generalsekretär.

Nicht die Impfung macht's

Auf jeden Fall wird differenziertes Denken der Situation besser gerecht, als alles so schwarz-weiß zu sehen, wie es manchen erscheint. Nicht jeder Covid-Impfling ist den finsteren Mächten verfallen, auch ist nicht jeder Covid-Impfverweigerer rechtsradikal. Die Fragen um Covid sind so komplex, dass die Antwortsuche wie ein Gang durchs Labyrinth ist. Oder wie ein Spießrutenlauf, wenn dazu noch die Erfüllung unseres individuellen Auftrags kommt.

Eine individuelle Entscheidung

»Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie … Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird’s ihnen nicht schaden.« (Markus 16,17) Können also selbst Schlangengift und der Giftbecher unter gewissen Umständen Gottes Auftrag voranbringen? Dann wird auch eine Impfung, die in dem Verdacht steht, mehr unerwünschte Neben- und Langzeitwirkungen zu haben als andere, keinen Schaden anrichten können, wenn eine Bedingung erfüllt ist: Dass wir alles, was wir tun, im Namen Jesu tun – also in seinem Auftrag, nach Gottes Willen und in seinem Geist. Unter dieser Voraussetzung wird aber auch ein Impfverweigerer seinen Auftrag auf Erden zum Abschluss bringen können. Ich selbst bin jedenfalls noch nicht zu der Erkenntnis gekommen, dass die Impfung für mich in diesem Sinne Gottes Wille wäre. Nur ganz besondere Umstände erscheinen mir diese Bedingung erfüllen zu können. Dennoch: Was Gottes Wille in dieser Frage für dein Leben ist, kann dir kein König, Priester, Prophet oder Freund mit letzter Sicherheit sagen. Als Menschen neigen sie alle zur Befangenheit, verstrickt in eigene Emotionen und Motive. Sammele vielmehr unterschiedliche Informationen und lege sie Gott vor: Kriterien aus seinem Wort und dem Geist der Weissagung, wissenschaftliche Erkenntnisse, Beratung durch erfahrene Glaubensgeschwister. Er hat versprochen: »Wem Weisheit mangelt, der bitte Gott, der jedermann gern und ohne Vorwurf gibt … Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht.« (Jakobus 1,5.6) Dann wird er dir deinen Weg deutlich zeigen. Er mag sich in dieser Frage durchaus von dem Weg deines Mitbruders unterscheiden, weil dieser einen anderen Erkenntnisstand oder einen speziellen individuellen Auftrag hat.

Die letzten Plagen

Die ganze Covid-Pandemie wirft für mich aber auch Licht auf die sieben letzten Plagen. In der ersten Plage »entsteht ein böses und schlimmes Geschwür an den Menschen, die das Zeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten.« (Offenbarung 16,2) Covid hat das noch vorstellbarer gemacht. Es könnte sich also entweder um eine weltweite Seuche mit dieser Auswirkung handeln (vielleicht durch einen Laborunfall oder eine Biowaffe) oder auch um die unerwünschte Reaktion auf eine Arznei oder eine Impfung, die weltweit verabreicht wird. Doch wer Gottes Lamm nachfolgt und sein Siegel trägt, ist vor den Plagen geschützt. Nur wer das Zeichen des Tieres trägt und sein Bild anbetet, steht außerhalb des Schutzes.

Der einzig richtige Weg

Corona bietet die Chance, Menschen vor der Gefahr der kommenden Plagen zu warnen, wie Noah seine Zeitgenossen vor der Flut. Denn Corona hat uns alle in irgendeiner Form sensibilisiert und hellhörig gemacht. Die Lösung besteht aber weder im Widerstand gegen staatliche Gesetze noch in ihrem blinden Befolgen, sondern im Zufluchtsuchen bei Gott. Erst wenn wir aufgefordert werden, gegen Gottes Gesetz zu verstoßen, wie einst Daniels Freunde vor dem Standbild in der Dura-Ebene, ist ein demonstratives Stehenbleiben angesagt (Daniel 3). Schon vorher mag unser persönlicher Auftrag ein stilles Umgehen mancher Menschengebote erforderlich machen. Doch darin wird Gott uns dann die Weisheit der Schlangen geben, ohne dass wir deshalb die moralische Reinheit der Tauben verlieren müssen (Matthäus 10,16). Und das Befolgen der staatlichen Gesetze darf auch nur erfolgen, solange es nicht im Widerspruch zu Gottes Geboten und Auftrag steht.

Alle, die dem guten Hirten folgen, werden den richtigen Weg finden (Psalm 23,3). Ihre Ausstrahlung wird auch alle auf diesen Weg führen, die sich durch ihre Liebe so angezogen fühlen, dass sie ebenfalls in die Nachfolge eintreten (Jesaja 60,1-4). Wer mit Überredungskunst und emotionalem Druck ein andersdenkendes Familienmitglied oder einen Freund umstimmen möchte, kann leicht seinen Einfluss aufs Herz der geliebten Person verlieren. Wer absolut respektvoll und authentisch ist, wird Beziehungen auch in Krisenzeiten festigen und Menschenseelen für die Ewigkeit gewinnen.


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