• Deutsche Erstauflage des 1888-Galaterkommentars: Endlich frei!

    Endlich frei!

    Appetithappen aus einem bahnbrechenden Buch. Rechtzeitig bevor Siebenten-Tags-Adventisten weltweit im 3. Quartal 2017 den Galaterbrief studieren. Von Ellet Waggoner
     
Sonntag, 05 Oktober 2014 – 17:09 Uhr

Der schmale Weg: Bin ich gesetzlich?

Bin ich gesetzlich?

Bild: Carlos E. Santa Maria - Shutterstock.com

Was hat das Halten von Gottes Geboten mit meiner Errettung zu tun? Wo beginnt die Gesetzlichkeit und wo die Gesetzlosigkeit? Ein Thema, das die Geschichte der Adventgemeinde stark geprägt hat. von Colin Standish

Eine der größten Herausforderungen, vor der Christen heutzutage stehen, ist die vollkommene Balance zwischen Vergebung und siegreichem Christsein. Beides ist uns nur durch die perfekten Verdienste Jesu zugänglich, nämlich durch seinen Tod und seinen Dienst als Hoher Priester für uns. Es gibt Menschen, die gerne hätten, dass wir Rechtfertigung mehr betonen als Heiligung; doch das können wir nicht, denn damit würden wir Gottes Wort ablehnen.

Der ehemalige Generalkonferenzpräsident (1966–1979) der Siebenten-Tags-Adventisten Robert H. Pierson (1911–1989) sagte mir einmal, dass er Rechtfertigung weder ohne Heiligung predige noch Heiligung ohne Rechtfertigung. In den Jahren, die seither vergangen sind, habe ich mich bemüht, nach demselben Prinzip vorzugehen; einem Prinzip, das aus dem Wort Gottes stammt: Vergebung und Reinigung werden im Evangelium zusammen gepredigt.

Ohne Sündenvergebung kann das Leben nicht erneuert werden, denn Schuld und Verdammung drücken uns nieder; nicht aber bei dem, der sein Leben Jesus ausgeliefert hat.

Die biblische Grundlage

Rechtfertigung und Heiligung werden in der Schrift immer wieder verknüpft. Hier einige Textbeispiele: »Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt [Rechtfertigung] und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit [Heiligung].« (1. Johannes 1,9)

»Dass sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Macht des Satans zu Gott, damit sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbe unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind.« (Apostelgeschichte 26,18 Elberfelder)

»Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern [Rechtfertigung]. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen [Heiligung].« (Matthäus 6,12-13) …

Derselbe Glaube, der rechtfertigt, heiligt auch. »Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus.« (Römer 5,1 Schlachter)

Das Wort Gottes bestätigt: Das Opfer rechtfertigt und heiligt. »Wie viel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn errettet werden!« (Römer 5,9 Schlachter).

»Nach diesem Willen sind wir geheiligt ein für allemal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi.« (Hebräer 10,10)

Rechtfertigung setzt mehr als nur unsere Einwilligung voraus; sie verlangt dem Menschen eines der schwierigsten Werke ab. »Bevor Gott uns rechtfertigen kann, ist es notwendig, dass wir ihm unser Herz ganz ausliefern. Gerechtfertigt kann man nur bleiben, wenn man ständig zum Gehorsam bereit ist, mit einem aktiven und lebendigen Glauben, der durch die Liebe wirkt und die Seele reinigt.« (Selected Messages 1, 366).

Gott schenkt alles!

Dieses Werk tun wir nicht alleine. Wir treffen zwar die Entscheidung und handeln danach, sodass wir gerettet werden, doch Gott schenkt die Kraft dazu. »Also, meine Lieben, – wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit, – schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern. Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.« (Philipper 2,12-13)

Oft beschäftigen wir uns mit der Wahrheit nur im Kopf. Es ist aber wichtig, dass uns die Liebe und Barmherzigkeit Gottes durchs Herz geht. Wenn wir bedenken, was Römer 5 beschreibt: Wie sehr sich Gott einsetzt für irrende, rebellische Menschen – da kann man nur staunen. Gott zeigte die selbstlose Liebe des Weltalls, indem er für den Menschen einen Erlösungsweg schuf:
»Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren … Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind.« (Römer 5,8.10)

Seine Liebe und seine Gnade können alle empfangen. Einfühlsam hält der HERR für uns alle Gnade bereit. »Der HERR verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten, sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.« (2. Petrus 2,9)

Gottes Gnade ist unbegrenzt – genug für jeden Menschen. »Es ist aber desto reicher geworden die Gnade unseres HERRN samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist.« (1. Timotheus 1,14)

1888, ein Meilenstein

In den ersten Jahren unserer Gemeinschaft gab es Leute, die das Gesetz und den Sabbat mit gesicherten Beweisen predigten, doch sie hatten das Thema des Glaubens Jesu vergessen, durch den wir allein das Gesetz Gottes halten können.

Das kam bei der Generalkonferenz 1888 zur Sprache in den Predigten von Ellet Waggoner. Nach 1888 predigten andere über Rechtfertigung durch Glauben. Diese Botschaft hielt am Gesetz und den klaren Aussagen der Schrift fest: Nur wer das Gesetz hält, wird ins himmlische Königreich kommen. »Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.« (Matthäus 19,17) »Und wer seine Gebote hält, der bleibt in Gott und Gott in ihm.« (1. Johannes 3,24)

Gerade diese Kraft für den Sieg wird von Gott geschenkt. Gesetzliche und gesetzlose Lehren und Praktiken machen uns jedoch Probleme.

Finden wir uns wieder?

Nachfolgend möchte ich Gottes Wahrheit mit den fatalen Fehlern der Gesetzlichkeit und der Gesetzlosigkeit vergleichen [vgl. dazu die Tabelle am Ende dieses Artikels]:

1. Das Geheimnis der Kraft Gottes

Es gibt für die Heiligen nur einen Weg, das Gesetz zu halten, nämlich durch die Kraft Jesu, die in ihnen wohnt. »Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.« (Galater 2,20)

Leider versucht der Gesetzliche, das Gesetz zu halten, ohne sein Leben täglich der einzigartigen Kraft Jesu auszuliefern. Diese Hingabe wird von Jakobus deutlich beschrieben: »Unterwerft euch nun Gott! Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen.« (Jakobus 4,7 Elberfelder)

Auf der andern Seite meint der Gesetzlose, das Befolgen der Gebote Gottes habe mit der Erlösung nichts zu tun. Er glaubt sogar in der Regel, dass es unmöglich sei, das Gesetz zu halten, obwohl wir doch wirklich alles tun sollten, was wir können, um das Ziel zu erreichen.

2. Eine Frage des Beweggrunds

Die Heiligen halten das Gesetz motiviert von der Liebe Jesu. »Denn die Liebe Christi drängt uns.« (2. Korinther 5,14)

Der Gesetzliche hält das Gesetz, um dadurch gerettet zu werden. Auch wenn zum Leben eines bekehrten Christen Werke gehören; er wird nicht deshalb gerettet, weil er es sich damit verdient hätte. »Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.« (Epheser 2,8-10)
Auf der andern Seite glaubt der Gesetzlose, es sei schon gesetzlich, wenn man sich nur bemüht, das Gesetz zu halten. Aber die Bibel sagt klar: Ohne Einsatz keine Erlösung. »Ringt darum, dass ihr durch die enge Pforte hineingeht; denn viele, das sage ich euch, werden danach trachten, wie sie hineinkommen, und werden’s nicht können.« (Lukas 13,24).

3. Den Sünder lieben, die Sünde hassen

Heilige werden es dem Vorbild Jesu nachtun. Er hasste die Sünde, aber liebte den Sünder. Deshalb konnte er in großem Mitgefühl zu der Ehebrecherin sagen: »So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.« (Johannes 8,11) Sünde verletzt Jesus; trotzdem hat er Mitleid mit dem Sünder. Besonders deutlich wurde das bei der Frau am Jakobsbrunnen, Nikodemus, den Zöllnern und den Jüngern.

Der Gesetzliche neigt dazu, die Sünde und den Sünder zu hassen. Oft verurteilt er die unbarmherzig, die in ihren Sünden gefangen sind. Er betrachtet die Sünden anderer mit dem Vergrößerungsglas, obwohl er weiß, dass er selbst viel zu überwinden hat.

Auf der anderen Seite handelt der Gesetzlose in liberaler »Großzügigkeit«. Er behauptet, er liebe den Sünder, entschuldigt gleichzeitig aber die Sünde. Nicht selten legt so jemand einem Sünder den Arm um, der eigentlich ernst bekennen und seine Sünde bitter bereuen müsste, und versichert ihm: »Mach dir keine Sorgen! Gott liebt dich und versteht es.« So eine Einstellung ist gefährlich. Leider neigt der Gesetzlose dazu, das Leben des Sünders zu entschuldigen und die zu verdammen, die ein Leben in Harmonie mit Gott führen.

4. Befreiung von Sünden

Wahre Christen behaupten nie, vollkommen zu sein, auch wenn sie Tag für Tag mit der Kraft Jesu siegen. Zwar sagte Gott, dass Hiob vollkommen war: »Da sprach der HERR zum Satan: Hast du meinen Knecht Hiob beachtet? Denn seinesgleichen gibt es nicht auf Erden, einen so untadeligen und rechtschaffenen Mann, der Gott fürchtet und das Böse meidet!« (Hiob 1,8 Schlachter) Aber Hiob warnte vor der Gefahr der scheinbaren Vollkommenheit: »Wenn ich mich auch rechtfertige, so wird mich doch mein Mund verurteilen, und bin ich auch untadelig, so wird er mich doch für verkehrt erklären.

Hiob bezichtigt Gott der Ungerechtigkeit. Ich bin untadelig, dennoch kümmert mich meine Seele nicht; ich verachte mein Leben.« (Hiob 9,20-21 Schlachter)

Im Leben der Heiligen Gottes gab es Zeiten, wo sie nicht auf Jesus schauten und stolperten. Dann haben sie dankbar der Verheißung aus 1. Johannes 2,1 vertraut: »Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.«

Die Erfahrung des Gesetzlichen wird im Römerbrief beschrieben: »Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. … Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.« (Römer 7,15.19) Kein Wunder, dass er ausruft: »Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe?« (Römer 7,24)
Leider hat er die wahre Antwort auf die Frage nach Erlösung noch nicht gefunden, nämlich sein Leben Jesus zu weihen: »Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn!« (Vers 25) »Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!« (1. Korinther 15,57)

Das führt den Gesetzlichen zu Selbstverurteilung, Frustration, Entmutigung und andern psychischen Problemen; manchen trieb es in solche Verzweiflung, dass er entweder die Gemeinschaft des Christentums verließ oder Selbstmord beging. Dem Gesetzlichen geht es von allen Menschen am schlimmsten.

Die Erfahrung des Gesetzlosen ist ähnlich und doch anders. Wie der Gesetzliche kann er das Gesetz nicht halten, weil er glaubt, dass die Heiligen weiter sündigen, bis Jesus kommt. Er leidet nicht unter der Frustration oder den psychischen Problemen des Gesetzlichen; er fühlt sich völlig wohl in seiner fleischlichen Sicherheit. Schrecklich aber die Qual und Bestürzung am Tag des Gerichts, wenn er zuletzt erkennt, dass er verloren ist.

»Darum: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!« (Matthäus 7,20-23)

5. Frieden, Scheinfrieden oder Unfrieden

Die Heiligen haben großen Frieden: »Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben; sie werden nicht straucheln.« (Psalm 119,165)

Der Gesetzliche leidet unter Schuld, Frustration und Versagen; fällt immer wieder in Sünde und tiefe Verzweiflung. Ihm fehlt die Kraft Jesu, die ihm Vergebung zusichert und mit der er dem Bösen widerstehen kann. »Wer seine Sünde leugnet, dem wird’s nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen.« (Sprüche 28, 13)

Gesetzlose leben in fleischlicher Sicherheit. Manch einer erinnert sich noch daran, als die »neue Theologie« viele Mitglieder unserer Gemeinde fesselte, da sah man plötzlich mehr Schminke und Schmuck. Das Trinken von Wein und andern alkoholischen Getränken nahm zu. Man meinte, die Bücher des Geistes der Weissagung seien zu gesetzlich. Einige verkauften sie, manche verbrannten sie. Den Sabbat nahm man auf die leichte Schulter und auch Zehntenzahlen sei gesetzlich, meinten ein paar. Viele verließen unsere Gemeinschaft und schlossen sich den Good News Kirchen an, dann den gefallenen Kirchen Babylons – und schließlich verließen sie das Christentum ganz. Was für ein tragisches Resultat!

6. Das ewige Leben

Die Heiligen werden das ewige Leben erben, aber nicht weil sie es verdient hätten. Nein, sie singen: »Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig.« (Offenbarung 5,12) Sie sind sich ihrer eigenen Unwürdigkeit voll bewusst. Weil Jesus allein würdig ist, werden sie, die Krone des Lebens, die er ihnen aufsetzt, zu seinen Füßen ablegen.

Ihr Leben ist so vollkommen mit Christus verschmolzen, dass sie nicht merken, dass ihre Liebestaten aneinander ihre wahre Bekehrung unter Beweis stellten.

Deshalb sagt Jesus zu ihnen: »Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.« (Matthäus 25,40)

Sie sind wirklich wiedergeboren: »Habt ihr eure Seelen gereinigt im Gehorsam der Wahrheit zu ungefärbter Bruderliebe, so habt euch untereinander beständig lieb aus reinem Herzen! Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem lebendigen Wort Gottes, das da bleibt.« (1. Petrus 1,22-23)

Wie traurig, dass Gesetzlose und Gesetzliche sich gegenseitig heftig bekämpfen und verdammen. Am Ende werden sie herausfinden, dass ihr Schicksal das gleiche ist. Keiner von ihnen wird ewig leben.
Ganz gewiss ist heute die Zeit, das ewige Evangelium, die Botschaft Christus unsere Gerechtigkeit, so deutlich zu predigen, dass die Gesetzlichen und die Gesetzlosen die Fehler ihrer Positionen deutlich sehen – sehen, dass ihr ewiges Leben dadurch in Gefahr ist. Mögen doch alle schließlich den wunderbaren Weg Jesu erkennen: Ein Retter starb, um uns zu rechtfertigen und zu heiligen. Diese Rechtfertigung und Heiligung erleben wir, sobald wir vertrauen, dass Gott uns vergibt und Jesus uns erneuern kann.

Ich bitte die Gesetzlichen, die durch das Versagen ihres gesetzlichen Lebens frustriert sind: Widersteht der Versuchung, über die trügerische Brücke zu gehen, die die schmale Straße zum ewigen Leben überspannt, in das Lager der Gesetzlosen! Nehmt vielmehr von Jesus jeden Tag einzeln entgegen! Bittet ihn jeden Morgen um seine Kraft, alle Versuchungen und Täuschungen Satans zu besiegen!

Ich weiß, dass ich selbst ganz konkret beten muss, denn ich kenne meine zahlreichen Schwachpunkte. Für jeden Tag, gerade für diesen Tag, den ich von Jesus entgegennehme, bitte ich um seine Kraft, sodass ich dem Bösen widerstehen kann, wenn ich versucht werde – denn ich brauche die grenzenlose Macht des Himmels, um zu siegen.

Und den Gesetzlosen bitte ich: Sei über die sinnlose Fassade deines Lebens nicht so entsetzt, dass du die Straße der Rechtfertigung überquerst, ins gesetzliche Lager überwechselst und meinst im Vertrauen auf menschliche Kraft vollkommen leben zu können. Das ist unmöglich! Vergeben und Erneuern können nur Gottes Kraft und Jesu Verdienste [das, was Jesus geschafft hat]. Sie allein können Männer und Frauen ins himmlische Königreich führen.

gesetzlich

Leicht gekürzt.

Zuerst im Deutschen erschienen in: Unser festes Fundament, 2-1997

Aus: Our Firm Foundation, Januar 1996


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